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Das Irinos-System hat eine integrierte Messwert-Manipulation, wenn an einem Mess-Eingang ein Fehler festgestellt wurde, der eine Nutzbarkeit des Messwertes ausschließt. Statt des Messwertes wird dann solange ein Default-Wert geliefert, wie der Fehler ansteht. Diese Funktion ist abhängig vom Eingangs-Typ.
Sie ist insbesonders dann sehr nützlich, wenn die Applikation eine Taster-Überwachung durchführt. Eine Taster-Überwachung kann beispielsweise derart implementiert sein, dass ein Messtaster zwischen zwei Messungen um mindestens den Weg x ausgelenkt werden muss. Ist dies nicht der Fall, gilt die Messung als fehlgeschlagen.
Die Messwert-Manipulation wird immer durchgeführt, wenn die Master-Box keine Messwert-Daten von den Slave-Boxen erhält, also wenn ein Kommunikationsfehler vorliegt. In der Regel ist die Ursache hierfür eine defekte oder unzureichende ILink-Verkabelung (Kabel gebrochen, Stecker nicht korrekt fixiert, …).
Darüber hinaus ist es vom jeweiligen Eingangs-Typ abhängig, wann eine Messwert-Manipulation durchgeführt wird:
Eingangs-Typ |
Wert im Fehlerfall |
Bedingung für |
Keine |
|---|---|---|---|
SC-TFV / SC-AIN |
> +32640 oder < -32640 |
oOszillator-Kurzschluss (Taster-Versorgung) oSCLink-Kommunikationsfehler |
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SC-TEMP |
> +32640 oder < -32640 |
oUngültiges Messsignal oSCLink-Kommunikationsfehler |
|
SC-INC |
0x7FFFFFFF = 2147483647 |
oSCLink-Kommunikationsfehler |
oInkrementalgeber-Fehler |